Nähen | Slideshow

Ginger Jeans

12. Oktober 2017

Yeah meine Jeans ist endlich fertig geworden. Die Ginger Jeans ist ja richtig gehypt bei den Nähbloggern. Also kein Wunder, so musste ich sie auch unbedingt nähen.

Denn in meine bisherigen Schnittmuster Sammlung ist kein „klassischer“ Jeansschnitt enthalten. Letzten Herbst habe ich mit  bereits meine  erste Jeans genäht. Aber ohne all dieser Detail, die eine Jeans ausmachen. Deshalb bin ich schon ein bisschen stolz jetzt eine mit den Details zu haben. 😉

Ich liebe Highwaist Hosen, deshalb habe ich mich auch für die Variante B entschieden mit dem hohen Bund. Und mit dem Ergebnis bin ich wirklich überglücklich.

Ein bisschen Bammel vor dem Nähen hatte ich schon, desto erstaunter war ich, wie einfach es im Endeffekt war. Die Anleitung von Closet Case pattern ist wirklich gut bebildert und beschrieben.

Die Entscheidung der Platzierung von den Potaschen hat mich fast einen ganzen Tag gekostet. Schließlich macht die Position eine gute Poform aus 😉 Also intensiv recherchiert und unterschiedliche Abstände ausprobiert.

      

Ich habe mich für einen kleinen Abstand entschieden, denn dies lässt den Po kleiner wirken. Sowie die Taschen etwas höher angesetzt, damit sie den Po nicht so zusammen stauchen und ihn etwas länger wirken lassen (Wie im Stil einer Mum Jeans). Der Winkel ist leicht nach oben ausgerichtet, da so die schmälere Form der Taille betont wird. Bilde ich mir zumindest ein… 😀

Der berühmt berüchtigte Katzenbart ist bei mir nicht aufgetaucht. Jedoch habe ich das Problem, dass mir ein kleiner Streifen Stoff zu viel vorne rüber hängt. Meine Vermutung ist, dass dort die Kurve viel zu groß für mich ist. Also falls jemand einen Tipp hat, wie man das behebt, freue ich mich über jeden Hinweis.

Ich habe die Jeans in der Größe 16 genäht. Beim nächsten Mal würde ich eine Nummer kleiner nähen, da sonst die Hose sehr locker sitzt und der Stoff auch genug Elasthan enthält. Bevor ich jedoch die Kappnähte und Absteppungen am Beim gemacht habe, bin ich schnell mal reingeschlüpft und habe den Sitz probiert. Da sie etwas sehr locker saß, habe ich an jeder Seite nochmals 0,5cm abgenäht. Nun sitzt sie schon deutlich besser, könnte für meinen Geschmack aber noch einen Tick enger sein 😉

     

Die Taille und den Bund habe ich ebenfalls um 6cm verschmälert, da meine Taille im Verhältnis zur Hüfte eine Nummer kleiner ist. Hier hätte es ebenfalls noch ein paar mehr Zentimeter wegnehmen können. Dieses Problem habe ich leider auch bei Kaufjeans, sodass diese mir häufig nicht optimal passen.

  

Insgesamt war das Projekt #jeans schon eher aufwendig. Aber ich habe gemerkt, wie viel Spass es mir macht in Ruhe aufwendige Kleidung mit vielen Details zu nähen.

Also falls ihr auch überlegt euch eine eigene Jeans zu nähen, kann ich euch echt nur ermutigen. Es ist kein Hexenwerk und absolut machbar. Meine letzte war es definitiv nicht 😉

Überblick:

Schnitt: Ginger Jeans
Stoff: Stretch Jeans Paul 2 – Marineblau*
Größe: 16 aber an den Seiten abgenäht und Taille verschmälert
Kosten: 34,39€ Stoff , 4,20€ Jeansknöpfe Mehrfachpackung, 12€ Schnitt

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  1. Die ist ja toll geworden. Meine Hochachtung, an Hosen bzw. Jeans habe ich mich bisher nicht rangetraut. Aber irgendwie scheint es ja doch machbar zu sein. Sieht super aus. Und wenn man einmal eine genäht hat, dann geht die nächste ja noch einfacher. Ich Stelle mir auch gerade vor, wie man mit absteppfarben spielen kann. Vielleicht sollte ich Jeans mal in Erwägung ziehen. LG Anja

    1. Danke schön. Ja Jeans nähen ist wirklich kein Hexenwerk. Ich habe es mir zu Anfang auch viel komplizierter vorgestellt. Nur wie man den Reissverschluss einnäht, musste ich immer wieder nachschauen 😉
      lg, Beccy

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